Die Coronazeit ist für Kinder, Familien und auch Lehrkräfte sowie Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen mit sehr vielen Sorgen und Ängsten verbunden. Der Druck, der Stress, die Panikmache sowie die Überflutung mit Informationen und Bildern aus den sozialen Medien wirken sich auf Körper, Geist und Seele aus. Das alles muss verdaut und verarbeitet werden. Speziell die Kleinen brauchen dringend Unterstützung, um keine Folgeschäden davon zu tragen. Dies betrifft speziell die Kindergartenkinder und die jüngsten Schülerinnen und Schüler. Die Situation spiegelt sich in ihren Lernleistungen und auch in ihrem persönlichen Verhalten wider. Wut, Angst, Stress, Panikattacken, Aussichtslosigkeit – sie verlieren den Halt und das Vertrauen in das Leben, da in dieser Situation selbst die Eltern und engagierte Pädagoginnen und Pädagogen überfordert sind.

Ich glaube, es ist höchste Zeit, diese Kinder sowie engagierte Pädagoginnen und Pädagogen speziell im Kindergarten und in der Volksschule in ihrem ureigenen Menschsein ganzheitlich zu unterstützen und zu begleiten. Jetzt ist es besonders wichtig, den Kindern zuzuhören, um zu verstehen, was sie bewegt, welche offenen Fragen sie haben. Viele Kinder sind in einem Gedankenkarussell mit vielen beängstigenden offenen Fragen gefangen. Daher braucht es die Ressource Zeit für bewusst geführte wertschätzende Gespräche. Ein ruhiges und stabiles Umfeld mit klaren Strukturen ist jetzt für Kinderherzen besonders bedeutend. Kinder, Eltern und auch Pädagoginnen und Pädagogen brauchen helfende und heilsame Gespräche, um in ihrem Innersten und in ihrem Kopf wieder Klarheit und Struktur zu finden – einen Haltegriff , der ihnen die Kraft gibt, weiterzumachen. Man möge für sie wieder Frieden und Sicherheit schaffen, damit sie keine gesundheitlichen Schäden davontragen.

Es ist wissenschaftlich erwiesen; ständige Anspannung und Sorge schädigen das Gehirn. Der deutsche Gehirnforscher Gerald Hüther thematisiert Zusammenhänge zum Thema „Lernen, Wachsen und Leisten“ und argumentiert, dass das enorme negative Einflüsse auf die Gehirnleistung hat. Er argumentiert auch in seinen Studien und Schriftreihen „Angst macht uns hilflos, wir fühlen uns wie gelähmt“ (Hüther, 2017, S. 56)* und äußert im Gegenzug , dass Begeisterung und Freude wie Dünger für das Hirn sind (vgl. Hüther, 2015).

Aus der Praxis für die Praxis.

Meine Aufgabe ist es, wieder Freude, Hoffnung und Liebe für das TUN zu schaffen. Dies gehört der Menschheit wieder bewusst gemacht und bestärkt, um zuversichtlich in die Zukunft zu schreiten. Nur so können wir in einem wertschätzenden MITEINANDER wieder gesunde, erfolgreiche und mental starke Geschöpfe schaffen, die sich ihrer eigenen Kraft bewusst sind.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der kleine Prinz. Antoine de Saint-Exupéry

* Hüther, G. (2017). Raus aus der Demenz falle! Wie es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig zu aktivieren. Arkana, Verlagsgruppe Random House GmbH: München.

Über die Autorin:

Sonja Maria Schmolmüller ist ganzheitliche Mentorin und arbeitet als pädagogische Schnittstelle zwischen Eltern, Kindern und auch Lehrkräften sowie Schulleiterinnen und Schulleitern. Sie bietet externe Hilfe an und gibt Hilfesuchenden Tipps zur Angst- und Krisenbewältigung . In ihrer ganzheitlichen Arbeit als Mentorin unterstützt sie Kinder und Jugendliche, Familien, aber auch Lehrkräfte und Kindergartenpädagoginnen und Kindergartenpädagogen sowie Führungskräfte, um wieder mentale Stärke zu erlangen.

Ein Mensch ist der, der in und mit der Natur und in der natürlichen Ordnung lebt.

• Grundlage für alles Tun ist die gegenseitige Achtung.

• Auch Kinder tragen Verantwortung für das, was sie tun.

Ganzheitliche Mentoren sind jene, die beobachten, den Überblick bewahren und den Menschen, die ihnen anvertraut sind, helfen, „… es selbst zu tun“.

Ich bin bereit, viele sind bereit und alle, die dafür bereit sein wollen, sind herzlichst eingeladen. Ich freue mich darauf, Sie begleiten zu dürfen.

Sonja Maria Schmolmüller

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